Schreiben Sie noch heute Ihre Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0

Wir hatten kürzlich für Sie über die Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0 berichtet.

Nun ist es an Ihnen als betroffene Bürger, hier in möglichst großer Zahl deutlich zu machen, dass eine weitere Nutzung der Fresdorfer Heide sowohl für den Kiessandtagebau als auch als Deponiegelände durch die Bürger nicht gewünscht ist. Nur wenn in großer Menge entsprechende Stellungnahmen eingehen, können wir hier vielleicht noch eine Veränderung im Regionalplan bewirken.

Nur noch bis zum 9. Juni 2022 können Sie daher Ihre Stellungnahmen per E-Mail an info@havelland-flaeming.de oder per Post an die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming, Oderstraße 65 in 14513 Teltow verschicken.

Nutzen Sie diese Chance und unterstützen Sie uns dabei, ein Zeichen zu setzen. Inhaltlich können Sie die üblichen Argumente aus Ihren Einwendungen gegen die Erweiterung des Kiessandtagebaus bzw. den Deponieplanungen übernehmen.

Ein Musterschreiben könnte somit wie folgt aussehen:

Betrifft Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß der öffentlichen Bekanntmachung zum Entwurf des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0 vom 05.10.2021 möchte ich hiermit Ihnen meine Stellungnahme zukommen lassen. Im vorliegenden Entwurf wird die Fresdorfer Heide als Vorranggebiet für den Kiestagebau sowie als Vorbehaltsgebiet für die Erweiterung des Tagebaubetriebes ausgewiesen.

Mit diesen Planungen bin ich nicht einverstanden und bitte daher um Anpassung der Planungen des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0.

Folgende Gründe sprechen aus meiner Sicht gegen die weitere Nutzung der Fresorfer Heide als Kiessandtagebaugebiet:

  • wiederholte Gemeindebeschlüsse in Michendorf und Nuthetal gegen die weitere Nutzung als Kiessandtagebau über den aktuellen Genehmigungszeitraum hinaus
  • Anträge der Gemeinden Michendorf und Nuthetal in den zurückliegenden Regionalplanungstreffen die Fresdorfer Heide nicht weiter als Vorranggebiet für den Kiestagebau und/oder als Vorbehaltsgebiet für die Erweiterung des Tagebaubetriebes vorzusehen
  • klare Positionierung des Wasser- und Abwasserzweckverband „Mittelgraben“ gegen die weitere bergbauliche Nutzung der Fresdorfer Heide u.a. aufgrund der bereits heute angespannten Grundwasserversorgung sowie den weiterhin steigenden Wasserbedarf der Wasserversorgungsregion in der Region Michendorf, Nuthetal und Potsdam
  • über 1200 Einwendungen von betroffenen Bürgern in den beiden laufenden Verfahren beim LBGR und LfU zur Erweiterung des Kiessandttagebaus bzw. zur Errichtung einer Deponie in der Fresdorfer Heide
  • Gefahr der Grund- und Trinkwasserverschmutzung in der Region, weit über die Ortsgrenzen hinaus
  • viele hundert LKWdurchfahrten täglich in den umliegenden Gemeinden (keine Anbindung des Geländes an Wasser- oder Schienenwege)
  • massiv erhöhte Waldbrandgefahr
  • stark erhöhte Luftverschmutzung und Feinstaubbelastung durch die weitere industrielle Nutzung der Fresdorfer Heide
  • Lärmbelastung für Tier und Mensch in der Region
  • Zerstörung eines naturnahen Lebens- & Erholungsraum, unmittelbar angrenzend an ein Naturschutzgebiet
  • Klimaschutz
  • Dimensionen eines zukünftigen Kiessandtagesbaus
  • Entwertung von Eigentum

Bitte bestätigten Sie mir den Erhalt meiner Nachricht binnen 5 Werktagen.

Mit freundlichen Grüßen


Bitte individualisieren Sie das Schreiben möglichst, um den Eindruck von Gleichförmigkeit und Massenmailing zu vermeiden.

Für mehr argumentative Details können Sie gern auf unsere Beispiele aus 2017 zurückgreifen.

 

Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0 – Stellungnahmen noch bis 9. Juni 2022 möglich

Nutzen Sie die Chance. Schreiben Sie eine Stellungnahme gegen die Erweiterungsmöglichkeit des  Tagebaues in der Fresdorfer Heide.

Nur Noch bis zum 09. Juni 2022 können Sie eine Einwendung gegen den Entwurf des Regionalplanes  HavellandFläming 3.0 unter anderem unter info@havelland-flaeming.de einreichen.

Der aktuelle Entwurf beinhaltet den Ausweis eines Vorranggebietes für  den Kiestagebaues in der Fresdorfer Heide sowie eines Vorbehaltsgebietes für die Erweiterung dieses Tagebaubetriebes. Dies ist mit Blick auf die geplante spätere Nutzung als Mülldeponie (DK I) ein  wesentlicher Schritt zur Realisierung des Mülldrehkreuzes MichendorfNuthetal.

Warum ist Ihre Einwendung jetzt so wichtig?

Es geht um die zukünftige und langfristige Gestaltung der Region in der wir leben. Der aktuelle Entwurf  des Regionalplanes HavellandFläming 3.0 wurde auch durch Stellungnahmen des Landesamtes für  Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) beeinflusst und eröffnet die Perspektive, den Kiesbergbau in  der Fresdorfer Heide fortzuführen und zu erweitern.

Der aktuelle Entwurf des Regionalplanes HavellandFläming 3.0 verstößt aus unserer Sicht aus den folgenden Gründen  gegen den Grundsatz des Leitbilds für den Landkreis PotsdamMittelmark „Selbstbestimmt die Zukunft gestalten.“  Gemäß der Entwicklungsziele des Landschaftsrahmenplans des Landkreises PotsdamMittelmark soll  die bisherige Kiestagebaufläche in der Fresdorfer Heide als Fläche mit hoher Grundwasserneubildung
erhalten werden. (Landschaftsrahmenplan des Landkreises PotsdamMittelmark, Karte 1, Teilblatt Nordost, Entwicklungsziele)

Außerdem sollen Bergbauflächen, wie die in der Fresdorfer Heide, zu vielseitigen Lebensräumen mit  offenen Trockenstandorten, vegetationsarmen Gewässern, Steilwänden, Ruderalfluren, und Vorwäldern entwickelt werden. (Landschaftsrahmenplan des Landkreises PotsdamMittelmark, Band 1, Entwicklungsziele und
Maßnahmen, Tz. 2.1.1 Biotope, Vegetation, Flora, Seite 22, Teilüberschrift: Ehemalige Bergbauflächen)

Der Entwurf zum Regionalplan HavellandFläming 3.0 sieht in der Fresdorfer Heide nunmehr den  Ausweis eines Vorranggebietes (VR 05) für den Kiestagebau und darüber hinaus den Ausweis eines  Vorbehaltsgebietes (VB 07) für die geplante Erweiterung des Kiestagesbaues in der Fresdorfer Heide  vor. (Festlegungskarte zum Entwurf des Regionalplanes HavellandFläming 3.0)

Dies ist unvereinbar mit den Planungen und Entwicklungszielen des Landkreises PotsdamMittelmark,  auf die sich auch die Gemeinden Michendorf und Nuthetal sowie die hier lebenden Menschen bisher berufen dürfen.

Nach den ursprünglichen betrieblichen Rahmenplanungen sollte die Tagebaufläche in der Fresdorfer  Heide bereits gegen Ende des Jahres 2020 vollständig der Natur und den Menschen zurückgegeben  werden. Eine kurzeitige Verlängerungsoption ergab sich durc eine Entscheidung des LBGR im Jahr  2020 bis zum Ende des Jahres 2022.

Nun sollen entgegen allen gültigen Bescheiden über die Rahmenbetriebsplanungen und im  Widerspruch zu den Planungen und Entwicklungszielen des Landkreises Potsdam Mittelmark neue Möglichkeiten für die bergbauliche Nutzung der Fresdorfer Heide geschaffen werden.

Dies auch mit  Blick auf eine spätere Nutzung als Mülldeponie.


Wer die Mülldeponie verhindern will, muss nunmehr auch gegen den aktuellen Entwurf des  Regionalplanes HavellandFläming 3.0 Einwendungen erheben. Dieses ist glücklicher Weise nicht nur per Post sondern auch per E-Mail möglich. 

Es gilt hier nun mit möglichst großer Masse zu zeigen das die weitere Nutzung der Fresdorfer Heide für den Kiessandtagebau nicht gewünscht.

Bitte richten Sie Ihre Stellungnahme an die

Regionale Planungsgemeinschaft
Havelland-Fläming
Oderstraße 65
14513 Teltow
info@havelland-flaeming.de

Ihre Spenden bei Betterplace am 22.02.2022 – Wir sagen danke – Geht da am 06. April vielleicht noch mehr?

Wir hatten Sie im Februar aufgerufen, die Aktion von Betterplace.org zu nutzen und am 22.02.2022 uns Ihre Spenden für unseren gemeinsamen Kampf gegen die Deponieplanungen in der Fresdorfer Heide zukommen zu lassen.

Wir bedanken uns heute für über 1.900 €, die allein an diesem Tag zusammengekommen sind. Der Großteil dieser Spenden entsprach den Aktionsbedingungen, und so gab es von Betterplace.org 375,10 € als Bonus noch oben drauf. Wir denken, dass ist ein wirklich tolles Ergebnis.

Wir sagen daher nochmals vielen Dank an Sie, selbstverständlich auch für sämtliche anderen Spenden, die Sie uns in der Vergangenheit haben zukommen lassen.

Gleichzeitig fragen wir uns natürlich: Geht da noch mehr? Haben Sie die Aktion im Februar vielleicht verpasst?

Es gibt bei Betterplace.org den sogenannten „Matching Mittwoch“. Jeden ersten Mittwoch im Monat werden Einzelspenden bis 200 € auf betterplace.org mit 10 % verstärkt. Hierfür stehen 10.000 € Matchingbudget auf der Spendenplattform zur Verfügung.

Der nächste Aktionsmittwoch ist somit der 06. April. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie uns weiterhin in unseren Bemühungen um den Erhalt der Fresdorfer Heide unterstützen und uns am 06. April erneut eine Spende übermitteln .

Unterstützen Sie uns weiterhin in unserem gemeinsam Ziel.

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

 

Spendenaktion bei Betterplace am 22.02.2022 – 22% „Bonus“ auf Spenden bis 200 €

Achtung , diesen Bonus für die Spendenkasse sollten wir mitnehmen !! 

+++ Aktion von Betterplace –  22 % am 22.02.2022 +++

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Die letzte Frist zur „Online-Konsultation“ mit dem Landesbergamt ist am 16.02.2022 abgelaufen. Einige Ersteinwender und unsere Anwälte haben Stellungnahmen und Anträge fristgerecht dem Bergbauamt eingerecht. Die Anwälte haben ihr Honorar, wir machen
weiter und sammeln dafür Geld.
Unsere nächsten Abwehrmaßnahmen gegen die Deponie-Pläne und die Änderung der Kiesgrube werden teurer: Die ersten Klageschriften sind in Vorbereitung, damit uns kein Amtsbescheid  (aktuell wegen der Änderung der Kiesgrube zur Deponiefläche) in die Quere kommt.
Danke daher für jede Spende, zumal mit dem versprochenen Zuschlag bei Betterplace am 22.02.2022!

+++ Aktion von Betterplace –  22 % am 22.02.2022 +++

Am kommenden Dienstag, den 22.02.2022, wird für einen Tag bei Einzelspenden bis 200 € ein „Bonus“ von 22 % hinzugegeben, bis das Aktionsbudget von 10.000 € aufgebraucht ist. Schnell sein lohnt sich also besonders.

Auf Spenden über 200 € legt Betterplace 44 € drauf.
Lassen Sie dieses Chance bitte nicht ungenutzt.

Endspurt der Online-Konsultation des LBGR – Schreiben Sie Ihre Antwort jetzt

Die  aktuelle Online-Konsultation geht nur noch bis zum 16.02.2022.

Nutzen Sie unbedingt die in Ihrem persönlichen Einladungsschreiben kommunizierten Kontaktdaten des LBGR

Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe
Inselstraße 26
03046 Cottbus

bzw. die E-Mail-Adresse: Frank.Ludwig@lbgr.brandenburg.de

und teilen Sie der Behörde jetzt mit, dass Sie weiterhin vollumfänglich die von Ihnen vorgebrachten Einwendungsinhalte aufrecht erhalten.

Zum jetzigen Zeitpunkt würden wir einen allgemeinen Mustertext für einen Antwort an das LBGR daher in etwa wie nachstehend gestalten (gern können Sie diesen individualisieren und um Ihrer persönlichen Eindrücke erweitern):

Betrifft Geschäftszeichen f 12-1.2-1-2

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß der öffentlichen Bekanntmachung zum Bergrechtliches Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben „Änderung und Erweiterung des Kiessandtagebaus Fresdorfer Heide“ der Bauzuschlagstoffe & Recycling GmbH teile ich Ihnen mit, dass ich auch nach Einsichtnahme der Erwiderung der Antragstellerin weiterhin vollumfänglich meine vorgebrachten Einwendungsinhalte aufrecht erhalte. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass meine Ausführungen nicht im vollen Umfang und Inhalt wiedergegeben bzw. gewürdigt wurden. Die Ausführungen der BZR sind an diversen Stellen inhaltlich widersprüchlich sowie so umfangreich und äußert massiv verändert, dass eine vollumfängliche Prüfung für mich als Bürger nicht realistisch ist.

 Ich bitte daher weiterhin, um detaillierte Prüfung der von mir eingebrachten Inhalte, Hinweise und bisher im Verfahren ungeklärten Sachverhalte durch Sie.

Zur Wahrung der Rechtssicherheit des Verfahrens fordere ich das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe auf, aufgrund der umfassenden Veränderung der ursprünglich ausgelegten Antragsunterlagen eine erneute Auslegung zu veranlassen. Nur so ist es mir möglich, die neu von der Antragstellerin eingeführten Sachverhalte zu würdigen und meine zughörigen Einwände vorzubringen.

Bitte bestätigten Sie mir den Erhalt meiner Nachricht binnen 5 Werktagen.

Mit freundlichen Grüßen

Öffentliche Videokonferenz der Bürgerinitiative am 02.02.2022 und 10.02.2022

Sie haben Fragen? Wir geben Antworten.

Um Sie bei Ihren vielen Fragen zur aktuell laufenden Online-Konsultation des LGBR weiterhin optimal unterstützen zu können möchten wir Sie gern zu unseren Videokonferenzen am 10.02.2022 und am 10.02.2022 ab 19:00 Uhr einladen.

Interessierte Teilnehmer senden vorab bitte ein Mail an info@depo-nie.de. Sie erhalten dann von uns einen Einwahllink für die Onlinekonferenz.

Geplante Inhalte:

  • Informationen zum Online-Konsultationsverfahren des LBGR
  • Antworten zu Ihren Fragen
  • Sonstiges

Hotline für Ihre Fragen zur Online-Konsultation geschaltet

Sie haben Fragen zur aktuellen Online-Konsultation? Rufen Sie uns gern an. Wir versuchen Sie bestmöglich zu unterstützen.

Sie erreichen uns für Ihre Fragen unter der Rufnummer 033205 598 62 zu folgenden Zeiten:

  • Mittwoch, 26.01.2022 15:00 – 19:00
  • Freitag, 28.01.2022 15:00 – 19:00
  • Montag, 31.01.2022 15:00 – 19:00
  • Dienstag, 01.02.2022 10:00 – 20:00
  • Mittwoch, 02.02.2022 15:00 – 19:00
  • Freitag, 04.02.2022 15:00 – 19:00
  • Montag, 07.02.2022 15:00 – 19:00
  • Dienstag, 08.02.2022 10:00 – 20:00
  • Mittwoch, 09..02.2022 15:00 – 19:00
  • Freitag, 11.02.2022 15:00 – 19:00
  • Montag, 14.02.2022 15:00 – 19:00
  • Dienstag, 15.02.2022 10:00 – 20:00
  • Mittwoch, 16.02.2022 15:00 – 19:00

Die erste Woche der Online-Konsultation des LBGR – Wir fassen unsere Erkenntnisse zusammen

Die erste Woche der Online-Konsultation des LBGR ist rum, das haben wir bisher festgestellt:

  • Der Zugriff auf die Unterlegen war fristgerecht im Internet möglich.
  • Ein Zugriff für Bürger ohne Internetzugang bzw. ohne die entsprechenden technischen Kenntnisse scheint weiterhin durch das LBGR nicht vorgesehen.
  • Die Einwendungsinhalte der Bürger wurden durch die BZR extrem stark verkürzt und pauschalisiert zusammengefasst sowie in den Antworten der BZR verallgemeinert erwidert. Hier sehen wir einen Ansatzpunkt. Prüfen Sie unbedingt ob Ihre Argumente vollumfänglich berücksichtigt und korrekt wiedergeben wurden.
  • Aus den Antworten der BZR ergeben sich verschiedene Widersprüche. So wird beispielsweise an einer Stelle durch die BZR  von einem Verkehrsaufkommen im Lkw-Verkehr infolge des Kiesabbaus von 172 LkW am Tag und nur eine Antwort später von 182 LKW am Tag gesprochen (z. B. S. 65).
  • Die lange Verfahrenslaufzeit führt dazu, dass inzwischen zugezogene Bürger sich trotz Betroffenheit nicht mehr einbringen können. Hier scheint das Beteiligungsrecht von Betroffenen verletzt.
  • Die extrem starke Überarbeitung der bereitgestellten Unterlagen hätte aus unserer Sicht zwingend zu einer Neuauslegung der Antragsunterlagen führen müssen. In der jetzigen Form ist es gemäß „Spielregeln der Online-Konsultation“ für die Einwender nicht mehr möglich neue Argumente einzubringen, obwohl die veränderten Unterlagen dazu entsprechenden Anlass geben.
  • Durch die massive Überarbeitung  ist es eine Zumutung für den Bürger, die umfangreichen Unterlagen innerhalb eines Monates erneut vollständig zu sichten.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt würden wir den Mustertext für einen Antwort an das LBGR daher etwas anpassen (Hinweis: Wir werden den Mustertext nach unserer Prüfung ggf. erneut anpassen): Die erste Woche der Online-Konsultation des LBGR – Wir fassen unsere Erkenntnisse zusammen weiterlesen

Die Unterlagen zur Online-Konsultation des LBGR wurden veröffentlicht – Was Sie jetzt tun können

Vorneweg: In den letzten 4 Wochen haben uns viele weitere Spenden erreicht. Dafür danken wir Ihnen sehr. Wir müssen aktuell mehr denn je davon ausgehen, dass eine längere rechtliche Auseinandersetzung erforderlich wird. Hierfür benötigen wir juristische Unterstützung, die natürlich finanziert werden muss. Bitte unterstützen Sie uns daher weiterhin mit Ihren Spenden.

Der aktuelle Sachstand zur Online-Konsultation des LBGR: Im Verlauf des gestrigen Tages wurden unter https://lbgr.brandenburg.de/lbgr/de/planfeststellung/kiessandtagebau-fresdorfer-heide/ die angekündigten Unterlagen veröffentlicht.

Um diese einsehen zu dürfen, müssen Sie zu den 615 Bürgern gehören, die in 2017 eine Einwendung an das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) geschrieben haben.

Weiterhin sollten Sie in den letzten Wochen ein Schreiben vom LBGR erhalten haben, in dem Ihnen ein Passwort zum Öffnen der verschlüsselten Datei und eine persönliche Einwendernummer mitgeteilt wurde.

Mit Hilfe dieser Daten können Sie das Dokument RBP Fresdorfer Heide, Online-Dokument des LBGR öffnen.

In der sogenannten Synopse können Sie dann auf 197 Seiten eine Gegenüberstellung der Einwendungsinhalte der Träger öffentlicher Belange (Behörden, Verwaltungen und Verbände), aber auch Ihre anonymisierten und zusammengefassten persönlichen Einwendungen mit den jeweiligen Erwiderungen der BZR einsehen.

Des Weiteren finden Sie unter https://lbgr.brandenburg.de/lbgr/de/planfeststellung/kiessandtagebau-fresdorfer-heide/ auch alle anderen aktuellen Planungsunterlagen zum Vorhaben „Erweiterung Kiessandtagebau in der Fresdorfer Heide“.


Was können Sie persönlich jetzt tun:

Die Unterlagen zur Online-Konsultation des LBGR wurden veröffentlicht – Was Sie jetzt tun können weiterlesen