SKANDAL – Landesbergamt agiert intransparent und genehmigt Erweiterung Kiessandtagebau vorläufig

Wir sind fassungslos.
Wir sind sprachlos.
Wir sind wütend…!

… doch wir konnten zunächst rechtzeitig reagieren und weitere Baumrodungen gerichtlich stoppen – Dank Ihrer Spenden.

Ohne die Öffentlichkeit darüber zu informieren, hatte das Landesbergamt (LGBR) kurz vor Weihnachten, am 15.12.2022, der BZR GmbH eine Vorabgenehmigung für die Erweiterung des Kiessandtagebaus in der Fresdorfer Heide erteilt. Damit überraschte das LBGR wiedermal die Bürgerinnen und Bürger, die Gemeindeverwaltungen und die Naturschutzverbände. Alle sind fassunglos.

Transparenz – als formuliertes Ziel der Landesregierung – sieht anders aus!

In der Zwischenzeit schafft die BZR Tatsachen, fällt Bäume und sperrt das zukünftige Bergwerksgelände komplett ab. Zudem agiert die BZR mit zynischen PR-Arbeit und will sich rein waschen.

Jetzt erst RECHT… wir werden alles in Bewegung setzen, wir werden nicht ruhen und unsere Aktivitäten fortsetzen, um dieses intransparente Vorgehen zu unterbinden und zu stoppen.

Auch die MAZ berichtet. Lesen Sie hier.
(derzeit nur mit MAZ-Login)

Jahresrückblick 2022 und der Blick nach vorn: 2023

Die Weihnachtsfeiertage sind vorüber und schon steht der Jahreswechsel bevor. Wir hoffen, dass Sie mit Ihren Lieben geruhsame Feiertage verbringen konnten und möglicherweise ein erstes Resumée zum vergangenen Jahr 2022 gezogen haben. So will es die BI Depo-Nie auch halten.

Ja, was genau ist denn in diesem Jahr eigentlich passiert. Auf den ersten Blick: Fast nichts, was aber zunächst einmal für den Erhalt der Fresdorfer Heide eine wirklich gute Nachricht ist.

Doch schauen wir uns 2022 gemeinsam an: Um die Michendorfer Bürger und Bürgerinnen auf dem Laufenden zu halten, wurden neben Angeboten zu Videokonferenzen, Anfang des Jahres über 7500 Flyer verteilt. Die Einreichfrist für Einwendungen zur Onlinekonsultation des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe endete am 06. Februar 2022. Etwa 600 Einwender hatten hier die Möglichkeit ein weiteres Mal Stellungnahmen einzureichen. Noch ist keine Entscheidung getroffen, das Verfahren ist nach wie vor schwebend. Wir jedoch sind gewappnet.

Im Mai wurde der Entwurf des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0 öffentlich ausgelegt. Stellungnahmen betroffener Bürger und Bürgerinnen konnten bis Anfang Juni eingereicht werden. Hier gab es eine Rücklaufquote von 2000 Stellungnahmen. Der mit Abstand größte Teil dieser Stellungnahmen sollen die Fresdorfer Heide betreffen, was als toller Erfolg zu werten ist. Diese hohe Beteiligung gab und gibt den Mitgliedern der Bürgerinitiative Mut, Motivation und stärkt die Moral an „unsere Sache“, an den Erhalt der Fresdorfer Heide zu glauben und sich weiter mit Herzblut dafür einzusetzen.

Im Juli hat die BI bei Landrat Köhler – nach 100 Tagen im Amt – schriftlich den Stand nachgefragt. Zur Erinnerung: Der Landrat ist auch durch die Unterstützung der Grünen ins Amt gehoben worden, nachdem er einer Liste mit Forderungen zugestimmt hatte. Hierzu gehörte auch, sich um das Wohl der Fresdorfer Heide zu kümmern.
Folgend wurde im August ein Vororttermin zusammen mit dem Landrat, Vertretern der Kreisverwaltung, Bürgermeisterin Hustig (Nuthetal) und Bürgermeisterin Nowka (Michendorf) veranstaltet. Zusammenfassend stellen wir fest, dass wir uns zukünftig noch deutlich mehr Rückenwind aus der Landespolitik und der Kreisverwaltung wünschen und erhoffen. Gleichzeitig hatte die BI die Möglichkeit ein Interview zu diesem Thema mit Antenne Brandenburg veröffentlichen zu können. An dieser Stelle soll dem Radiosender für die kontinuierliche Mithilfe gedankt sein.

Mit großer Spannung wurde und wird auf die Entscheidung des Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe gewartet. Denn ab 01.01.2023 hat die BZR keine Betriebserlaubnis mehr.
Die Wartezeit wurde und wird mit Informationsabende und Spendensammlungen überbrückt.
Zwei besondere Aktionen waren die Mitorganisation des jährlichen „15km Run & Bike Michendorf“ am ersten Sonntag nach den großen Schulferien, Ende August in diesem Jahr und der Stand auf dem Wilhelmshorster Weihnachtsmarktes am 27. November.

Und so geht es weiter: Wir hoffen nun im Besten Fall auf gute und positive Nachrichten vom LBGR, dass wir uns alle um die Fresdorfer Heide nicht mehr zu sorgen brauchen. Im Hintergrund arbeiten wir fleißig weiter an der Erhaltung des Waldes und der Fresdorfer Heide vor unserer aller Haustür.

Sollte diese Hoffnung nicht erfüllt werden glauben wir in einem dann anzustrebenden Klageverfahren die besseren Argumente klar auf unserer Seite.

Bis dahin danken wir Ihnen, den Unterstützern und Unterstützerinnen, den Spendern und Spenderinnen, allen Beteiligten und deren Familien.

Wir wünschen Ihnen ein erfüllendes neues Jahr 2023, bleiben Sie gesund und der Bürgerinitiative Depo-Nie gewogen und treu, denn unser Einsatz ist kein Selbstzweck – er kommt auch Ihnen allen zu Gute.

Herzlichst

Ihre

BI Depo-Nie

Ps: Und falls Sie jetzt Lust bekommen haben, sich über eine (weitere) Spende für ein eventuelles Klageverfahren einzubringen, können Sie das über betterplace.org

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

 oder 

Spendenkonto der BI für anwaltliche Unterstützung:
NABU Brandenburg
IBAN: DE57 1009 0000 1797 7420 11
BIC: BEVODEBB
Verwendungszweck: ‚Spende BI Depo-Nie‘ (bitte unbedingt angeben!!!)

 

Die BI auf dem Wilhelmshorster Weihnachtsmarkt

Am vergangenen Samstag konnte nach zweijähriger Corona-Pause endlich wieder der Wilhelmshorster Weihnachtsmarkt stattfinden. Perfekt organisiert gab es für alle, Groß oder Klein, weihnachtliches Vergnügen, das ausgiebig und freudig angenommen wurde.

Auch die Bürgerinitiative DepoNie hat sich mit einem Stand präsentieren können. Die Vertreterinnen der BI Conni, Elke und Katja konnten mit einem Sortiment aus weihnachtlichen Mitbringseln und kulinarischem Angebot die Besucher des Weihnachtsmarktes überzeugen.

Bei Glühwein, Saft und veganen Schmalzstullen konnten Informationen ausgetauscht und viele interessante Gespräche stattfinden.

Am Ende des Abend konnte das Spendenkonto der BI mit € 980.– aufgefüllt werden.

Wir danken auf diesem Wege noch einmal herzlich allen Spendern, Gästen, Interessierten, Weggefährten und Besuchern unseres Weihnachtsmarktstandes: Danke, dass ihr euch für unser aller Anliegen einsetzt.

100 Tage nach der Landratswahl – Zeit um den Status zur Fresdorfer Heide beim neuen Landrat nachzufragen

Seit der Landratswahl in Potsdam-Mittelmark sind nunmehr die ersten 100 Tage vergangen.

Wir haben das zum Anlass genommen, um den neuen Landrat von Potsdam-Mittelmark, Marko Köhler,  erneut zu kontaktieren und nachzufragen, ob und wieweit die  Versprechen aus der Wahlkampfzeit in unseren Wahlprüftstein „Fresdorfer Heide“ erfüllt wurden bzw. in der näheren Zukunft angegangen werden.

Unsere komplette Anfrage finden sie hier:

Folgende Kernfragen haben wir gestellt:

 Bezüglich des Regionalplans 3.0: 

1. Was unternehmen Sie konkret in Ihrer Rolle als Landrat auf dem Hintergrund Ihrer Aussagen im Wahlkampf, um eine Erweiterung des Kiessandtagebau in der Fresdorfer Heide über das Jahr 2022 hinaus und eine Planung der Fläche als Deponiestandort zu verhindern? 

2. Werden Sie die Stellungnahmen der Bürger und Bürgerinnen und die der Naturschutzverbände eingehend prüfen und als Landrat von Potsdam- Mittelmark in der Regionalversammlung unterstützen? 

Bezüglich der illegalen Abfallablagerungen in der Fresdorfer Heide: 

3. Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die illegalen Abfallablagerungen in der Kiesgrube der Fresdorfer Heide zügig entsorgen zu lassen 

4. Wären Sie bereit, sich mit uns als Bürgerinitiative Depo-Nie zusammen zu setzen und sich die Situation genauer erläutern zu lassen, ggf. auch mit einer Vorortbegehung? 

Wir sind auf die Antworten äußerst gespannt.

Schreiben Sie noch heute Ihre Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0

Wir hatten kürzlich für Sie über die Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0 berichtet.

Nun ist es an Ihnen als betroffene Bürger, hier in möglichst großer Zahl deutlich zu machen, dass eine weitere Nutzung der Fresdorfer Heide sowohl für den Kiessandtagebau als auch als Deponiegelände durch die Bürger nicht gewünscht ist. Nur wenn in großer Menge entsprechende Stellungnahmen eingehen, können wir hier vielleicht noch eine Veränderung im Regionalplan bewirken.

Nur noch bis zum 9. Juni 2022 können Sie daher Ihre Stellungnahmen per E-Mail an info@havelland-flaeming.de oder per Post an die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming, Oderstraße 65 in 14513 Teltow verschicken.

Nutzen Sie diese Chance und unterstützen Sie uns dabei, ein Zeichen zu setzen. Inhaltlich können Sie die üblichen Argumente aus Ihren Einwendungen gegen die Erweiterung des Kiessandtagebaus bzw. den Deponieplanungen übernehmen.

Ein Musterschreiben könnte somit wie folgt aussehen:

Schreiben Sie noch heute Ihre Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0 weiterlesen

Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Regionalplans Havelland-Fläming 3.0 – Stellungnahmen noch bis 9. Juni 2022 möglich

Nutzen Sie die Chance. Schreiben Sie eine Stellungnahme gegen die Erweiterungsmöglichkeit des  Tagebaues in der Fresdorfer Heide.

 

Nur Noch bis zum 09. Juni 2022 können Sie eine Einwendung gegen den Entwurf des Regionalplanes  HavellandFläming 3.0 unter anderem unter info@havelland-flaeming.de einreichen.
Der aktuelle Entwurf beinhaltet den Ausweis eines Vorranggebietes für  den Kiestagebaues in der Fresdorfer Heide sowie eines Vorbehaltsgebietes für die Erweiterung dieses Tagebaubetriebes. Dies ist mit Blick auf die geplante spätere Nutzung als Mülldeponie (DK I) ein  wesentlicher Schritt zur Realisierung des Mülldrehkreuzes MichendorfNuthetal.

 

Warum ist Ihre Einwendung jetzt so wichtig?

Ihre Spenden bei Betterplace am 22.02.2022 – Wir sagen danke – Geht da am 06. April vielleicht noch mehr?

Wir hatten Sie im Februar aufgerufen, die Aktion von Betterplace.org zu nutzen und am 22.02.2022 uns Ihre Spenden für unseren gemeinsamen Kampf gegen die Deponieplanungen in der Fresdorfer Heide zukommen zu lassen.

Wir bedanken uns heute für über 1.900 €, die allein an diesem Tag zusammengekommen sind. Der Großteil dieser Spenden entsprach den Aktionsbedingungen, und so gab es von Betterplace.org 375,10 € als Bonus noch oben drauf. Wir denken, dass ist ein wirklich tolles Ergebnis.

Wir sagen daher nochmals vielen Dank an Sie, selbstverständlich auch für sämtliche anderen Spenden, die Sie uns in der Vergangenheit haben zukommen lassen.

Ihre Spenden bei Betterplace am 22.02.2022 – Wir sagen danke – Geht da am 06. April vielleicht noch mehr? weiterlesen

Spendenaktion bei Betterplace am 22.02.2022 – 22% „Bonus“ auf Spenden bis 200 €

Achtung , diesen Bonus für die Spendenkasse sollten wir mitnehmen !! 

+++ Aktion von Betterplace –  22 % am 22.02.2022 +++

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Die letzte Frist zur „Online-Konsultation“ mit dem Landesbergamt ist am 16.02.2022 abgelaufen. Einige Ersteinwender und unsere Anwälte haben Stellungnahmen und Anträge fristgerecht dem Bergbauamt eingerecht. Die Anwälte haben ihr Honorar, wir machen
weiter und sammeln dafür Geld.
Unsere nächsten Abwehrmaßnahmen gegen die Deponie-Pläne und die Änderung der Kiesgrube werden teurer: Die ersten Klageschriften sind in Vorbereitung, damit uns kein Amtsbescheid  (aktuell wegen der Änderung der Kiesgrube zur Deponiefläche) in die Quere kommt.
Danke daher für jede Spende, zumal mit dem versprochenen Zuschlag bei Betterplace am 22.02.2022!

+++ Aktion von Betterplace –  22 % am 22.02.2022 +++

Am kommenden Dienstag, den 22.02.2022, wird für einen Tag bei Einzelspenden bis 200 € ein „Bonus“ von 22 % hinzugegeben, bis das Aktionsbudget von 10.000 € aufgebraucht ist. Schnell sein lohnt sich also besonders.

Auf Spenden über 200 € legt Betterplace 44 € drauf.
Lassen Sie dieses Chance bitte nicht ungenutzt.