Alle Beiträge von S Sch

Fristverlängerung für Einwendungen bis zum 27.11.2020 – Nutzen Sie Ihre letzte Chance für eine persönliche Einwendung

Gemäß des Internetauftritts des LfUs waren die Planungsunterlagen auf der Internetseite der Behörde erst verspätet einzusehen. Die Einwendungsfrist wurde daher bis zum  27.November 2020 (Freitag) verlängert.

Dieses gibt Ihnen die letztmalige Möglichkeit noch in der anstehenden Woche Ihre persönliche Einwendung der Behörde zukommen zu lassen. Nutzen Sie diese Chance und helfen Sie die riesige Mülldeponie vor Ihrer Haustür zu verhindern. Nur wenn auch Sie deutlich Ihre ablehnenden Haltung sowie Ihre persönlichen Gründe äußern kann dieses Vorhaben vielleicht verhindert werden.

Da ihre Einwendungen zwingend bis zum 27.11.2020 zugestellt sein müssen möchte wir darauf hinweisen,  dass Sie auch ein Fax an das LfU senden können. Vergessen Sie bitte auch hier nicht Ihre Unterschrift.

Faxnummern: 033201 442 662 oder 033201 442 399

Wie Sie Ihre persönliche Einwendung schreiben haben wir Ihnen in unserem Artikeln „Wie schreibe ich eine Einwendung?“ und „Beispielhafte Einwendungsunhalte“ beschrieben.

Die oben abgebildete Mitteilung des LfU können Sie hier nachlesen.

Mit Antenne Brandenburg vor Ort und gleich im Radio

Am heutigen Samstag, den 21.11.2021, waren wir gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen von Michendorf (Fr. Nowka) und Nuthetal (Fr. Hustig) nochmals in der Fresdorfer Heide um gemeinsam dem Radiosender Antenne Brandenburg ein Interview  zu den  Hintergründen unseres Protestes zu geben.

Vorab wurden durch den Radiosender bereits Vertreter des regionalen Wasser- und Abwasserzweckverbands interviewt sowie eine Stellungnahme des LfU angefordert.

Die Redebeiträge sollen sowohl am heutigen Samstag um ca. 18:10 Uhr als auch am 23.10.2020 in der Zeit zwischen 14 und 17 Uhr auf Antenne Brandenburg ausgestrahlt werden.

Beispielhafte Einwendungsinhalte

Da wir in in den vergangen Tagen öfters bezüglich Mustertexten oder Beispielinhalten angefragt wurden. möchten wir mit den nachstehenden Inhalte, Sie gern bei der Erstellung Ihrer persönlichen Einwendung unterstützen.

Vorweg jedoch: Um das Risiko der Gleichförmigkeit von Einwendungen zu vermeiden, ist es unbedingt notwendig, den Sachverhalt in eigenen Worten zu beschreiben und die Textbausteine möglichst nicht 1:1 zu kopieren, da unter Umständen gleichlautende Einwendungen sonst nur wie ein Einwendung gewertet werden könnten.

Des Weiteren müssen Sie unbedingt Ihre persönliche Betroffenheit in Ihrer Einwendung herausarbeiten sowie Ihr Schreiben persönlich unterzeichnen.

  • Die allgemeinen Hinweise zum Erstellen einer Einwendung sowie aktuelle Anregungen zu Einwendungsinhalten können Sie weiterhin dem Dokument Vorlage Einwendung sowie aktueller Sachstand entnehmen.
  • Ganz aktuell haben einige der BI-Unterstützer am Beispiel der Thematik Waldbrandgefahr sehr ausführlich dargelegt, warum die Planungsunterlagen hier nicht ausreichen und insbesondere Anwohner der umliegenden Gemeinden aber auch Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren oder Spaziergänger und Pilssammler hier entsprechende Einwende formulieren sollten. Das entsprechende Dokument haben wir ihnen verlinkt.
  • Orientieren können Sie sich auch an den von uns in 2017 bereits zusammengestellten Inhalten im Dokument Musterinhalte. Hier ist ebenfalls eine Auswahl verschiedenster  Gründe für eine Einwendung aufgeführt, die Ihnen dabei helfen sollen, ihre persönliche Betroffenheit zu beschreiben.

Herbstwanderung in die Fresdorfer Heide am 25.10.2020 ab 11:00 Uhr

Aufgrund der mehrfachen Nachfrage wiederholen wir unser Angebot aus dem Spätsommer:

Begleiten Sie uns am Sonntag, den  25. Oktober 2020, von 11:00 – ca. 14:00 Uhr, auf eine Herbstwanderung mit der ganzen Familie, in die Fresdorfer Heide.

Erfahren Sie mehr über Flora und Fauna der Fresdorfer Heide, aber auch die Historie der Landschaft sowie die aktuellen Deponiepläne aus erster Hand.

Wann:
25. Oktober 2020 um 11:00 – ca. 14:00

Treffpunkt:
An der Dorfkirche in Wildenbruch
Kunersdorfer Str. 14
14552 Michendorf

Gern können Sie unsere Wanderung bewerben. Nutzen Sie dafür den angefügten Flyer.

Müll zieht Müll … oder auch: Interessant welche Anlässe man feiern kann

Schon oft haben wir den Slogan Müll zieht Müll bemüht. Denn unmittelbar neben dem geplanten Deponiegelände der BZR befindet sich bereits eine ehemalige Deponie der STEP, auf der heute, stolze 15 Jahre nachdem der Ablagerungsbetrieb in 2005 eingestellt wurde, der „Abschluss der Abdichtungsarbeiten“ gefeiert wurde.

Für die Mitstreiter und Unterstützer der Bürgerinitative war dies natürlich ein sehr guter Anlass, um sowohl den anwesenden Pressevertretern, als auch der feiernden Politprominenz nochmals unsere Beweggründe gegen das Deponievorhaben der BZR nachhaltig ans Herz zu legen.

Auf dem Foto: Übergabe des BI Journals an Landesumweltminister A. Vogel

Presseartikel dazu finden Sie beim rbb (ab Minute 2:12), in der MAZ und PNN.

BI informiert – Sitzung und Informationsabend am 24.09.2020

Mit prominenter Unterstützung startete am 24.09.2020 die Informations-Kampagne zur Neuauslegung der Planunterlagen zum Deponieneuvorhaben „Fresdorfer Heide“. Mitglieder der BI berichteten über die Unterschiede zur ersten Auslegung im Jahr 2017 und die Notwendigkeit einer Beteiligung aller betroffenen Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden Michendorf, Nuthetal und Seddiner See.

Die Neuauslegung der Planungsunterlagen durch das LfU (Landesamt für Umwelt Brandenburg) zur Errichtung einer Deponie der Klasse DK1 (u.a. Schlacken aus Verbrennungsöfen, Mineralfaserplatten, Baumischabfälle) in der Fresdorfer Heide ist in dem Zeitraum 21.09. – 20.10.2020.

Die Bürgermeisterinnen der Gemeinden Michendorf, Claudia Nowka, und Nuthetal, Ute Hustig, sicherten ihre Unterstützung und eine enge Zusammenarbeit zu. Begrüßen konnten wir auch den Vorsitzenden des Ortsbeirates Kähnsdorf, Herrn Spiesecke.

BI informiert – Sitzung und Informationsabend am 24.09.2020 weiterlesen

Antragsunterlagen zur Deponie sind online verfügbar

Alle Unterstützer und fachlich Interessierte können ab sofort einen Blick in die aktuellen Antragsunterlagen zur Deponie werfen, die das Brandenburger Landesamt für Umwelt in dieser Woche online gestellt hat.

Wer sich in Details einlesen will, klickt auf diesen link. Dateigröße > 200 MB.

Am Wichtigsten bleibt, dass Sie nun Ihre persönliche Einwendung gegen das Deponievorhaben verfassen, idealer Weise für jeden Mitbewohner Ihres Haushaltes einzeln.

Darüber hinaus sollten Sie unbedingt auch Nachbarn, Freunde und Bekannte motivieren, ebenfalls Einwendungen zu verfassen und fristgerecht (23.11.2020, es zählt der Tag des Eingangs, nicht der Poststempel) dem Amt zukommen zu lassen.

Spätsommerwanderung in die Fresdorfer Heide am 13.09.2020 ab 11:00 Uhr

Begleiten Sie uns am Sonntag, den  13. September 2020, von 11:00 – 14:00 Uhr, auf eine Spätsommerwanderung mit der ganzen Familie in die Fresdorfer Heide.

Wann:
13. September 2020 um 11:00 – 14:00

Treffpunkt:
An der Dorfkirche in Wildenbruch
Kunersdorfer Str. 14
14552 Michendorf

Gern können Sie unsere Wanderung bewerben. Nutzen Sie dafür einen der angefügten Flyer1 oder Flyer2.

Wasser- und Abwasserzweckverband „Mittelgraben“ lehnt Deponiepläne in der Fresdorfer Heide ab

Auf seiner Verbandsversammlung am 17.06.2020 positionierte sich  der WAZV „Mittelgraben“ klar ablehnend zu den Planungen einer Deponie in der Fresdorfer Heide.

Die Ablehnung erfolgt aufgrund der erheblichen zusätzlichen Risiken, vor allem durch verunreinigtes Grundwasser, für die ohnehin bereits angespannte Grundwasserversorgung sowie den weiterhin steigenden Wasserbedarf der Wasserversorgungsregion Michendorf, Nuthetal und Potsdam.

Die Pressemitteilung des Wasser- und Abwasserzweckverband „Mittelgraben“ finden Sie hier.

Auch die Potsdamer Neueste Nachrichten und die Märkische Allgemeine Zeitung berichteten hierzu. Die entsprechenden Artikel können Sie hier (PNN) beziehunsweise hier (MAZ) nachlesen.

BI-Sitzung und Informationsabend am 16.01.2020 im Bürgertreff Saarmund

Am 16.01.2020 waren gut 20 Interessierte und Unterstützer der Bürgerinitiative Depo-Nie im Bürgertreff Saarmund (www.buergertreff-saarmund.de) zusammengekommen um sich zum aktuellen Stand der Deponieplanungen in der Fresdorfer Heide, nur wenige hundert Meter von Saarmund entfernt, zu informieren.

Folgende Themen wurden hierbei intensiv diskutiert:

  • Gefahr der Grund- und Trinkwasserverschmutzung, weit über die Ortsgrenzen hinaus
  • ca. 350 LKWdurchfahrten täglich!!! in den umliegenden Gemeinden (keine Anbindung der Deponie an Wasser- oder Schienenwege)
  • Brandgefahr
  • Luftverschmutzung
  • Lärmbelastung
  • Zerstörung eines naturnahenLebens- & Erholungsraum, unmittelbar angrenzend an ein Naturschutzgebiet
  • Dimension der Deponie
  • Entwertung von Eigentum

Die Teilnehmer sprachen sich im weiteren Verlauf erneut deutlich für die Ablehnung dieses Vorhabens aus.
Weiterhin wurde vereinbart, dass das Bewußtsein bezüglich der Konsequenzen der geplanten Mülldeponie in allen Nuthetaler und Michendorfer Ortsteilen weiter geschärft werden soll.
Gemäß der Beobachtung der Teilnehmer fehlt aktuell vielen Einwohnern in Rehbrücke, aber auch in den anderen Nuhetaler und Michendorfer Ortsteilen, weiterhin das Wissen um die Planung der Deponie aber auch die unmittelbaren Auswirkungen auf ihr direktes Lebensumfeld.

Ziel ist es daher weiterhin möglichst viele betroffene Bürger zu einer Anmeldung für den Newsletter der Bügerinitiative via info@depo-nie.de zu bewegen.

Hier können dann weitere Informationen, insbesondere zu weiteren Auslegungen von Planungsunterlagen aber auch der Möglichkeit zu Artikulierung von persönlichen Einwendungen kommuniziert werden.