Wir sind

.. unmittelbar betroffene Anwohner und Naturfreunde aus verschiedenen Ortsteilen von Michendorf und Nuthetal. Viele von uns leben schon viele Jahre hier, also in Wildenbruch, Fresdorf, Langerwisch, Wilhelmshorst, Tremsdorf und anderen Ortsteilen.

Entschlossen wenden wir uns gegen die Pläne, in der Fresdorfer Heide mitten im Landschaftsschutzgebietes ‚Beelitzer Sander-Nuthetal‘

die zweitgrößte Mülldeponie im Land Brandenburg

zu bauen.

Die Gemeinden Michendorf & Nuthetal stehen am SCHEIDEWEG:
Lebensfreundlich mit hohem Erholungs- & Freizeitwert
oder gigantisches Müll- und Lärmdrehkreuz?

Viele Bürgerinnen und Bürger haben gedacht, dass mit dem Beschluss der Gemeindevertretung Michendorf die BZR ihre Deponie-Pläne aufgeben würde.

DAS IST NICHT SO!

Die BZR hat im Sommer ihre Unterlagen für die Deponie-Genehmigung im Landesamt für Umweltschutz eingereicht. Es interessiert sie nicht, dass die Gemeinde Michendorf dagegen ist, denn sie kann mit der Unterstützung der Landesämter rechnen. Der Müll soll ja nicht aus Michendorf kommen, sondern anderen Landesteilen, Berlin oder Sachsen-Anhalt. Die Deponie ist nicht für Hausmüll, sondern für Gewerbe- und Industriemüll, wie Hochofenaschen und Klärschlamm vorgesehen, insofern er laut Gesetz in Deponien der Klasse 1 eingelagert werden darf.

WIR WOLLEN ERREICHEN,

dass die BZR keine Genehmigung für ihre Deponie-Pläne bekommt, sondern dazu verpflichtete wird, ihre Kiesgrube zu renaturieren, wie es in der Genehmigung für den Kiesabbau vorgesehen war.Die Gemeinden Michendorf und Nuthetal dürfen nicht zu einem willfährigen Betriebshof für die umliegenden Großstädte und Regionen verkommen, sondern sollen ein naturnaher Lebens- & Erholungsraum im Berliner Umfeld bleiben. Wir haben bereits jetzt die Lärmbelastungen durch den Autobahnausbau und den zukünftigen Betrieb des Berliner Großflughafens. Das Limit der Erträglichkeit ist mehr als erreicht!

WOLLEN SIE MEHR WISSEN,

dann schauen Sie regelmäßig in die Rubrik „Aktuelles“ auf dieser Website, melden Sie sich für unseren Newsletter an (Felder rechts) oder kommen Sie zu unseren Treffen und Veranstaltungen. Geben Sie dieses Informationsfaltblatt an Ihren Nachbarn weiter.

IM HERBST 2016 KANN IHR PROTEST AMTLICH WERDEN

Das Landesamt für Umweltschutz Brandenburg prüft zur Zeit den Antrag der Deponie. Wir haben dort erfahren, dass im Herbst das Planfeststellungsverfahren für die Deponie eröffnet werden soll. Gleichzeitig will die BZR noch mehr Kies in der Fresdorfer Heide abbauen, um die Deponie-Grundfläche zu vergrößern. Auch dafür wird es im Herbst ein Planfeststellungsverfahren geben. In beiden Verfahren wird die Öffentlichkeit für 6Wochen beteiligt. Genau in dieser Zeit (und nur dann!) darf Jede und Jeder seine Einwendung GEGEN DIE DEPONIE schriftlich an das Landesumweltamt richten. Die Briefe mit den Einwendungen können im Gemeindeamt Michendorf und Nuthetal abgegeben werden.

WANN IST DER RICHTIGE TERMIN FÜR DIE EINWENDUNG?

Das wissen wir noch nicht. Sobald er bekannt ist, erfahren Sie es hier in die Rubrik „Aktuelles“. oder in den Gemeindeämtern von Michendorf und Nuthetal.

NOCH IST DIE GEFAHR FÜR DIE FRESDORFER HEIDE NICHT GEBANNT!

Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie unseren Protest „Depo-Nie in der Fresdorfer Heide“ finanzielle oder praktisch unterstützen!

Fragen? Mitmachen? Gerne!