Wir haben acht Kandidaten unseres Wahlkreises die gleichen sechs Fragen geschickt und um deren Standpunkte gebeten.
Von den acht Kandidaten haben nur zwei geantwortet:
Annalena Baerbock (Bündnis 90 – Die Grünen)
Isballe Vandre (Die Linke)
Die Antworten haben wir veröffentlicht.
Überhaupt keine Reaktion haben wir von folgenden Kandidaten erhalten:
Olaf Scholz (SPD)
Alexander Tassis (AfD)
Tabea Gutschmidt (CDU)
Linda Teuteberg (FDP)
Dr. Michael Reichert (Freie Wähler)
Benjamin Körner (Volt)
Schwer zu sagen, voran es lag. Kein Interesse, keine Zeit, der Themenbereich ist nicht deren Kernkompetenz, die Zeit unserer Anfrage war zu kurzfristig, … egal was, eine kurze Antwort hätte uns erfreut.
Wir bleiben dran und werden weiter den Kontakt suchen.
Bundestagswahl: Wir haben gefragt… und bekommen Antworten
Frage 1: Was werden Sie im Fall Ihrer Wahl als Bundestagsabgeordnete unternehmen, damit das Bundesbergrecht modernisiert wird und auch für den Bergbau eine ausgewogene Abwägung aller Interesses der Allgemeinheit, insbesondere die Interessen des Natur-und Landschaftsschutzes und des Schutzes von Grund- und Oberflächenwasser sichergestellt wird?
Antwort 1, Isabelle Vandre: Die Linke fordert seit einiger Zeit eine Reform des Bergrechts. Grundsätzlich ist es unser Ziel im Bergrecht mehr Beteiligung, mehr Umweltschutz und finanzielle Vorteile für die betroffenen Gemeinden zu verankern. Die Linke tritt dafür ein, dass Profitinteressen nicht zu Lasten allgemeiner Schutzgüter gehen. Demokratisch legitimierte Umweltvorschriften dürfen nicht zu Gunsten einzelner Unternehmen und zu Lasten der Umwelt verbogen werden. Ein ordentliches und transparentes Verfahren ist stets sicherzustellen und von den Behörden sicherzustellen. In diesem Zusammenhang ist die Linke auch für die Stärkung der anerkannten Naturschutzverbände.
Frage 2: Werden Sie sich dafür einsetzen, dass eine solche Modernisierung des Bergrechtes zügig zu Beginn der Legislaturperiode auf den Weg gebracht wird?
Bundestagswahl: Wir haben gefragt… und bekommen Antworten
Frage 1: Was werden Sie im Fall Ihrer Wahl als Bundestagsabgeordnete unternehmen, damit das Bundesbergrecht modernisiert wird und auch für den Bergbau eine ausgewogene Abwägung aller Interesses der Allgemeinheit, insbesondere die Interessen des Natur-und Landschaftsschutzes und des Schutzes von Grund- und Oberflächenwasser sichergestellt wird?
Antwort 1, Annalena Baerbock: Wir setzen uns aktiv für eine umfassende Reform des Bundesbergrechts ein, um sicherzustellen, dass Umwelt- und Klimaschutz stärker berücksichtigt werden. Insbesondere wollen wir die Abwägung zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz von Natur und Wasserressourcen verbessern. Unser Ziel ist ein transparenter und nachhaltiger Rechtsrahmen, der Umwelt- und Bürgerinteressen gleichwertig einbezieht.
Frage 2: Werden Sie sich dafür einsetzen, dass eine solche Modernisierung des Bergrechtes zügig zu Beginn der Legislaturperiode auf den Weg gebracht wird?
Zu einer Winterwanderung in die Fresdorfer Heide mit anschließendem Picknick im Bürgerhaus Wildenbruch lädt der Ortsverband Michendorf BÜNDNIS 90/GRÜNE ein und unterstützt uns dadurch bei unserem Kampf gegen den Bau der zweitgrößten Mülldeponie in Brandenburg.
Wann: Samstag, 22. Februar 2025 von 11:00 bis 15:00
Wo: Bürgerhaus Wildenbruch Kunersdorfer Str. 15 14552 Michendorf
Die Fresdorfer Heide ist eines der schönsten Naturgebiete in unserer Gemeinde und bedroht von den Plänen, in der dortigen Kiesgrube eine Mülldeponie zu errichten. Wie Ihr sicher alle wisst, setzt sich die vor zehn Jahren gegründete Bürgerinitiative „Depo-Nie“ gegen die Errichtung der Deponie und die dafür stattfindende Erweiterung des Kiestagebaus ein. Derzeit ist die Eigentümerin der Kiesgrube, die REMEX GmbH, aktiv dabei, mit teilweise offenbar unzulässigen Arbeiten an der Kiesgrube den Baugrund der noch nicht genehmigten Deponie vorzubereiten.
im Bürgerhaus werden ein kleiner Imbiss und ein paar Getränke für ein kleines Picknick im Warmen bereithalten, zu dem jede/r gerne etwas mit beisteuern kann.
In der Vergangenheit hat der Michendorfer Ortsverband BÜNDNIS 90/GRÜNE fast in jedem Jahr eine Winterwanderung unternommen (vor zwei Jahren erforschten wir den Forst nördlich von Neuseddin, in dem ein Industriegebiet geplant ist), in diesem Jahr möchten wir darüber hinaus alle einladen, die Lust haben mitzukommen, um die aktuelle Situation in der Fresdorfer Heide zu besehen. Vielleicht haben wir auch ein paar Experten für die dortigen Moore, die Kiesgrube und die Wölfe dabei …
Ein Unterstützer der ersten Stunde – der Golfplatz Seddiner See
Das 35jährige Jubiläum des Mauerfalls war Anlass für Herrn Schubert und sein Team, bei den Mitgliedern eine Spenden-Aktion zugunsten der Heimatgemeinde Michendorf (Ortsteil Wildenbruch) zu organisieren. Bei der feierlichen Abendveranstaltung am 9. November 2024 konnten im Clubhaus Spendengelder von insgesamt 17.500,00 Euro an die Repräsentanten von sieben gemeinnützigen Organisationen übergeben werden.
Ein besonderers Highlight an diesem Abend waren die tollen Berichte der fünf Zeitzeugen, die die Ereignisse vor 35 Jahren hautnah miterlebt hatten, z.B. als Staatsekretär an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Walter Momper oder als Mit-Initiator des Projektes „Golfanlage Seddiner See“.
Mit Herrn Schubert und seinem Team hat die BI Depo-NIE einen Multiplikator und Unterstützer der ersten Stunde an seiner Seite.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Schubert für sein unermüdliches Engagement, bei seinem Team im Office und dem Team der Gastronomie für die vielen tollen Veranstaltungen. Sie haben uns über die letzten 9 Jahre mit vielen Initiativen unterstützt. Vielen Dank!
An den Sonntagen im Dezember schenkt Betterplace 15 % extra auf jede Spende! 🎁 Das bedeutet: Wenn Du z.B. 10,- € spendest, werden daraus 11,50 € für den Erhalt der Fresdorfer Heide.
Deine Unterstützung wird dringend gebraucht: Nach wie vor kämpfen wir gerichtlich gegen die Pläne, in der Fresdorfer Heide die zweit-größte Mülldeponie des Landes Brandenburg zu errichten.
Spende jetzt an folgenden Sonntagen, 08.12. / 15.12. / 22.12. / 29.12.2024 unter betterplace.
Gemeinsam können wir die Fresdorfer Heide retten. ❤
„Seit neun Jahren wehren wir uns als Bürgerinitiative Depo-Nie gegen das Vorhaben der BZR GmbH, jetzt REMEX GmbH, in der Fresdorfer Heide eine riesige Mülldeponie zu bauen! Die Fresdorfer Heide ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Nuthetal-Beelitzer Sander und befindet sich in unmittelbarer Nähe eines wichtigen europäischen Naturschutzgebietes. Ohne den gemeinsamen Widerstand der Bürgerinitiative, der Gemeinden Michendorf und Nuthetal, der Anwohner/innen der beiden Gemeinden und der uns unterstützenden Naturschutzverbände NABU und BUND wäre in der Fresdorfer Heide im Bereich der Kiesgrube schon längst das zweitgrößte Mülldrehkreuz in Brandenburg entstanden.“ … Lest hier den gesamten Flyer
Die erste große Bestellung unserer neuen Banner geht am 25.09.2024 raus. Wer uns unterstützen und dies sichtbar am Gartenzaun zeigen will, einfach eine kurze Info bis Dienstag 24.09.2024 an uns senden:
Bitte schreibt uns an info@depo-nie.de
die Anzahl der Banner, die Ihr aufhängen und verteilen wollt.
Wir sagen Danke! Danke Maria, dass wir Teil dieser Filmreihe sein dürfen und über den Kampf gegen die geplante Mülldeponie berichten können. Mit demokratischen Mitteln.
Maria Petersen „dreht Filme über Menschen, die sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzen“, wie sie sagt. „Wir, die wir jetzt in Deutschland leben, haben die Demokratie geschenkt bekommen. Die Grundlagen für unsere Gesellschaft wurde von Menschen geschaffen, die den Nationalsozialismus erlebt haben.Eine Demokratie kann nur überleben, wenn sie aktiv von der Gesellschaft gestaltet und weiter entwickelt wird. Leider nimmt die Haltung immer mehr zu, die Demokratie als eine Art Dienstleistungsunternehmen anzusehen. Diese Entwicklung halte ich für äusserst gefährlich. Deshalb ist es für sehr wichtig und auch lehrreich, mich mit Menschen auseinander zu setzen, die Demokratie nicht nur aktiv leben, sondern sie auch verteidigen wollen.“