Zu einer Winterwanderung in die Fresdorfer Heide mit anschließendem Picknick im Bürgerhaus Wildenbruch lädt der Ortsverband Michendorf BÜNDNIS 90/GRÜNE ein und unterstützt uns dadurch bei unserem Kampf gegen den Bau der zweitgrößten Mülldeponie in Brandenburg.
Wann: Samstag, 22. Februar 2025 von 11:00 bis 15:00
Wo: Bürgerhaus Wildenbruch Kunersdorfer Str. 15 14552 Michendorf
Die Fresdorfer Heide ist eines der schönsten Naturgebiete in unserer Gemeinde und bedroht von den Plänen, in der dortigen Kiesgrube eine Mülldeponie zu errichten. Wie Ihr sicher alle wisst, setzt sich die vor zehn Jahren gegründete Bürgerinitiative „Depo-Nie“ gegen die Errichtung der Deponie und die dafür stattfindende Erweiterung des Kiestagebaus ein. Derzeit ist die Eigentümerin der Kiesgrube, die REMEX GmbH, aktiv dabei, mit teilweise offenbar unzulässigen Arbeiten an der Kiesgrube den Baugrund der noch nicht genehmigten Deponie vorzubereiten.
im Bürgerhaus werden ein kleiner Imbiss und ein paar Getränke für ein kleines Picknick im Warmen bereithalten, zu dem jede/r gerne etwas mit beisteuern kann.
In der Vergangenheit hat der Michendorfer Ortsverband BÜNDNIS 90/GRÜNE fast in jedem Jahr eine Winterwanderung unternommen (vor zwei Jahren erforschten wir den Forst nördlich von Neuseddin, in dem ein Industriegebiet geplant ist), in diesem Jahr möchten wir darüber hinaus alle einladen, die Lust haben mitzukommen, um die aktuelle Situation in der Fresdorfer Heide zu besehen. Vielleicht haben wir auch ein paar Experten für die dortigen Moore, die Kiesgrube und die Wölfe dabei …
Ein Unterstützer der ersten Stunde – der Golfplatz Seddiner See
Das 35jährige Jubiläum des Mauerfalls war Anlass für Herrn Schubert und sein Team, bei den Mitgliedern eine Spenden-Aktion zugunsten der Heimatgemeinde Michendorf (Ortsteil Wildenbruch) zu organisieren. Bei der feierlichen Abendveranstaltung am 9. November 2024 konnten im Clubhaus Spendengelder von insgesamt 17.500,00 Euro an die Repräsentanten von sieben gemeinnützigen Organisationen übergeben werden.
Ein besonderers Highlight an diesem Abend waren die tollen Berichte der fünf Zeitzeugen, die die Ereignisse vor 35 Jahren hautnah miterlebt hatten, z.B. als Staatsekretär an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Walter Momper oder als Mit-Initiator des Projektes „Golfanlage Seddiner See“.
Mit Herrn Schubert und seinem Team hat die BI Depo-NIE einen Multiplikator und Unterstützer der ersten Stunde an seiner Seite.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Schubert für sein unermüdliches Engagement, bei seinem Team im Office und dem Team der Gastronomie für die vielen tollen Veranstaltungen. Sie haben uns über die letzten 9 Jahre mit vielen Initiativen unterstützt. Vielen Dank!
An den Sonntagen im Dezember schenkt Betterplace 15 % extra auf jede Spende! 🎁 Das bedeutet: Wenn Du z.B. 10,- € spendest, werden daraus 11,50 € für den Erhalt der Fresdorfer Heide.
Deine Unterstützung wird dringend gebraucht: Nach wie vor kämpfen wir gerichtlich gegen die Pläne, in der Fresdorfer Heide die zweit-größte Mülldeponie des Landes Brandenburg zu errichten.
Spende jetzt an folgenden Sonntagen, 08.12. / 15.12. / 22.12. / 29.12.2024 unter betterplace.
Gemeinsam können wir die Fresdorfer Heide retten. ❤
„Seit neun Jahren wehren wir uns als Bürgerinitiative Depo-Nie gegen das Vorhaben der BZR GmbH, jetzt REMEX GmbH, in der Fresdorfer Heide eine riesige Mülldeponie zu bauen! Die Fresdorfer Heide ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Nuthetal-Beelitzer Sander und befindet sich in unmittelbarer Nähe eines wichtigen europäischen Naturschutzgebietes. Ohne den gemeinsamen Widerstand der Bürgerinitiative, der Gemeinden Michendorf und Nuthetal, der Anwohner/innen der beiden Gemeinden und der uns unterstützenden Naturschutzverbände NABU und BUND wäre in der Fresdorfer Heide im Bereich der Kiesgrube schon längst das zweitgrößte Mülldrehkreuz in Brandenburg entstanden.“ … Lest hier den gesamten Flyer
Die erste große Bestellung unserer neuen Banner geht am 25.09.2024 raus. Wer uns unterstützen und dies sichtbar am Gartenzaun zeigen will, einfach eine kurze Info bis Dienstag 24.09.2024 an uns senden:
Bitte schreibt uns an info@depo-nie.de
die Anzahl der Banner, die Ihr aufhängen und verteilen wollt.
Wir sagen Danke! Danke Maria, dass wir Teil dieser Filmreihe sein dürfen und über den Kampf gegen die geplante Mülldeponie berichten können. Mit demokratischen Mitteln.
Maria Petersen „dreht Filme über Menschen, die sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzen“, wie sie sagt. „Wir, die wir jetzt in Deutschland leben, haben die Demokratie geschenkt bekommen. Die Grundlagen für unsere Gesellschaft wurde von Menschen geschaffen, die den Nationalsozialismus erlebt haben.Eine Demokratie kann nur überleben, wenn sie aktiv von der Gesellschaft gestaltet und weiter entwickelt wird. Leider nimmt die Haltung immer mehr zu, die Demokratie als eine Art Dienstleistungsunternehmen anzusehen. Diese Entwicklung halte ich für äusserst gefährlich. Deshalb ist es für sehr wichtig und auch lehrreich, mich mit Menschen auseinander zu setzen, die Demokratie nicht nur aktiv leben, sondern sie auch verteidigen wollen.“
Obwohl das Eilverfahren des NABU ohne Erfolg war, wird nicht aufgegeben! Der NABU hält an der Klagebegründung weiterhin fest!
Das OVG Berlin – Brandenburg hat den Eilantrag des NABU-Landesverbandes zum Stopp des Kiestagebaus in der Fresdorfer Heide abgelehnt. Das war für den NABU und unsere Bürgerinitiative gegen eine Deponie in der Fresdorfer Heide, die die NABU-Klagen maßgeblich unterstützt, eine Enttäuschung.
Grundlage der Entscheidung ist eine mittlerweile historisch völlig überholte Sichtweise des Gerichtes, dass dem Rohstoffabbau in Deutschland fast 80 Jahre nach dem Krieg immer noch teilweise ein rechtliches Übergewicht gibt.
Die Gerichtsentscheidung gründet sich auf das Bundesbergrecht, das noch aus Zeiten stammt, in denen dem Rohstoffabbau um jeden Preis der Vorrang eingeräumt wurde. Biodiversität und wertvoller Landschaft werden in dem Gesetz kein nennenswerter Stellenwert zugestanden. Trotz der ausführlich vorgebrachten Argumente, dass der Kiestagebau die Lebensräume streng geschützter Arten bedroht, auch seltener Arten, die europäischen Schutz genießen, war es nicht gelungen, das Gericht davon zu überzeugen, dass die vom Kiesabbau verursachten Umweltschäden im Artenschutz und im Landschaftsbild in der Fresdorfer Heide dem Interesse des Rohstoffabbaus entgegenstehen. Das OVG hat auf der Grundlage des veralteten Bergrechtes dem Kiestagebau in der Fresdorfer Heide einen höheren Interessenswert zugestanden.
Weil das Landesbergamt der BZR GmbH auch den Sofort-Vollzug genehmigt hatte, durften die Kiesbagger sich jetzt weiter in den Wald im Süden des Tagebaus hineinfressen.
Auch wenn das zunächst nicht verhindert werden konnte, führt der NABU mit voller Unterstützung der BI Depo-Nie die Klage weiter. Denn der Kiestagebau bedroht langfristig auch Teile eines europäischen Naturschutzgebietes. Dies war bisher nicht Gegenstand des Gerichtsverfahrens und hat zudem noch eine ganz andere Qualität der Bedrohung besonders wertvoller Natur.
Der Kampf geht weiter, denn das Verfahren zur Errichtung der Deponie läuft ja noch
Da die Gegenseite – vermutlich aus taktischen Gründen – seinerzeit 2 Anträge eingereicht hatte (1. Errichtung einer Deponie / 2. Erwiterung des Kiessandtagebaus) und die jeweiligen zusändigen Behörden (1. Verfahren: Landesumweltamt / 2. Verfahren: Landesbergamt) – vermutlich nach interner Absprache die Reihenfolge und Bearbeitung verändert haben, warten wir neben der nun durch den NABU eingereichten Klage gegen die Erweiterung des Kiessandtagebaus auch auf die weiteren Schritte im Verfahren für die Errichtung einer Deponie auf dem Gelände des Kiessandtagebaus.
Wir danken allen, die bisher unseren Kampf um die Natur und Landschaft in der Fresdorfer Heide vor allem durch Spenden unterstützt haben und würden uns freuen, wenn sie damit fortfahren. Denn wir geben nicht auf und bleiben optimistisch, dass wir durch das Sammeln von Spenden für die anstehenden weiteren Gerichtsverfahren, die der NABU im Interesse der BI Depo-Nie und aller Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden führt, die Kiesbagger eines Tages stoppen können.
Die Gemeinden Michendorf und Nuthetal klagen auch!
Unterstützung bekommen wir in unserem Anliegen auch weiterhin von den Gemeinden Michendorf und Nuthetal, die ihrerseits ebenfalls Klagen gegen die Erweiterung des Kiestagebaus und die Änderung der Wiedernutzbarmachung mit dem Ziel eines Deponiebaus eingereicht hat, weil die Pläne der BZR GmbH den Entwicklungsinteressen der Gemeinden entgegenstehen.
Wenn Sie heute und/oder jeden weiteren Sonntag im Dezember eine Spende leisten wollen, dann freuen wir uns über 15% mehr auf Ihre Spende. Denn betterplace verstärkt jeden Sonntag im Dezember die Spenden zum Wintermatching mit 15 %.
Jetzt werden die Unterlagen zur Entscheidung für die Erweiterung des Kiessandtagebaus zur Weihnachtszeit und über Sylvester ausgelegt. In der Zeit des Jahres, an denen Behördern zeitweise geschlossen haben, viele im Urlaub sind und Zeit für Familie und besinnliche Stunden wäre.
Das Landesbergamt macht den Weg frei, den Kiessandtagebau zu erweitern und schafft somit die Grundlage für die geplante Mülldeponie.
Bitte unterstützen Sie den Kampf jetzt mit einer Spende unter betterplace.org.