Die BI sagt recht herzlichen Dank!

Beim Neujahrsempfang des Unternehmernetzwerks FUN am Dienstag in der Linde in Wildenbruch wurde der BI ein Scheck i.H.v. 987,- € überreicht. Dieser Erlös kam durch die Spenden für die Kalender zustande. Die Kalender mit Imperessionen aus Michendorf und Nuthetal wurden u.a. in der Klee- bzw. Sonnenapotheke von Claudia Hilbert-Schiller verteilt. Wir sagen DANKE.

Doch nicht nur bei der Spendenübergabe fiel das Licht auf die Aktivitäten der BI. Auch in den Grußworten von Herrn Bürgermeister Mirbach und im Ausblick des Netzwerkes FUN wurde das gemeinsame Ziel, die Deponie zu verhindern, betont. Anwesend war auch unser Landrat Wolfgang Blasig, auf dessen Unterstützung die BI ebenfalls hofft.

FUN Neujahrsempfang (53a)

Foto © Dieter Herrmann

 

 

Stand des Genehmigungsverfahrens

Trotz wachsenden Widerstands hält die BZR verbissen an ihren Deponie-Plänen in der Fresdorfer Heide fest.

Am 9. Oktober 2016 wurde das Genehmigungsverfahren für die Deponie-Pläne der BZR eröffnet. Weil man seitdem kaum etwas darüber hört, glauben viele , dass die bedrohlichen Pläne für die naturnahen Gemeinden Michendorf und Nuthetal vielleicht doch schon vom Tisch wären.

Leider nicht!

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„Noch nicht am Ziel“

Die Kiesgrube in der Fresdorfer Heide soll in den nächsten 30 Jahren als Mülldeponie genutzt werden. Die Anwälte der Gemeinde Michendorf erklären diesen Plan allerdings für unzulässig….

So titelten die Potsdamer Neusten Nachrichten am 2.Januar 2017 ihren Artikel über die verschiedenen Sichten auf die Deponie-Pläne der BZR GmbH.

Darin wird deutlich, dass wir uns als Bürgerinitiative darüber im Klaren sind, dass es noch ein weiter Weg sein wird, bis die Deponie-Pläne der BZR ein für allemal vom Tisch sein werden.

Jedoch wächst die Unterstützung für unser Ziel, die Fresdorfer Heide wieder als Erholungswald im Landschaftsschutzgebiet zurück zu gewinnen nicht nur unter der Bevölkerung in den Ortsteilen der Gemeinde Michendorf und Nuthetal, auch bei den Behörden werden die Bedenken gegen das BZR-Projekt immer größer.

Der vollständige Artikel kann hier gelesen werden.

Die Bürgerinitiative „Depo-Nie in der Fresdorfer Heide“ wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern in Michendorf und Nuthetal ein Frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr!

Seit unserer Gründung im November 2015 kämpfen wir als Bürgerinitiative gemeinsam gegen das größte Mülldrehkreuz Brandenburgs in der Fresdorfer Heide. Unsere Aktivitäten waren vielfältig:

  • Verteilung von Bannern und Flyern zur Information der Öffentlichkeit
  • Aufbau und Betrieb eines Internet-Auftritts und einer Facebook-Seite http://www.facebook.com
  • Gewinnung des Naturschutzbundes Brandenburg (NABU) für unsere Spendenaktionen
  • Beauftragung eines Rechtsanwaltes für unsere Unterstützung
  • Akteneinsichten bei den Ämtern
  • Gewinnung von Experten zur Begutachtung der Planungen für die Fresdorfer Heide
  • Vielfältige Aktionen in der Öffentlichkeit (u.a. Feste und Weihnachtsmärkte, Unterschriftenaktion, Spaziergänge in der Fresdorfer Heide)
  • Pressearbeit (MAZ, PNN, Märkischer Bogen)
  • Gezielte Spendenaktionen bei Bürgern und Gewerbetreibenden in unseren Gemeinden Michendorf und Nuthetal
  • Aufbau und Betrieb einer Spendenplattformseite http://www.betterplace.org
  • Begleitung der Einwendungen von der Gemeinde Michendorf und der Naturschutzverbände
  • Regelmäßige Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen
  • Präsenz in fast allen Gremien der Gemeinde Michendorf und deren Ortsteilen
  • Präsenz in ausgewählten Gremien der Gemeinde Nuthetal und deren Ortsteile

Die Bürgerinitiative „Depo-Nie in der Fresdorfer Heide“ wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern in Michendorf und Nuthetal ein Frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr! weiterlesen

Die Bürgerinitiative „Depo-nie“ auf dem Weihnachtsmarkt in Wilhelmshorst

Unsere Bürgerinitiative war am 26. und 27.November mit einem gemeinsamen Stand mit dem Obstgarten e.V. und dem Feien Unternehmer-Netzwerk (FUN) Michendorf auf dem Weihnachtsmarkt in Wilhelmshorst vertreten.

Aufgrund von großzügigen Spenden und Unterstützung der vielen Gäste und der Sponsoren des Weihnachtsmarktes (vielen Dank an Frau Sommerlatte-Hennig) konnten wir das Konto für unsere notwendigen Aktivitäten erheblich aufbessern. Wichtiger aber waren die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern, den meisten aus Wilhelmshorst. Es waren gerade auch die Jüngeren und Älteren, die mit uns diskutierten und uns ihre Unterstützung versicherten, was viele durch Unterschriften bestätigten. Wir mussten aber auch häufig Unkenntnis über die Vorhaben der BZR feststellen. Manche dachten mit der Abwehr der STEP-Abfallvergärungsanlage sei alles gelaufen. Wiederum andere glaubten, nicht betroffen zu sein. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig. Deshalb gehen wir als BI jetzt auch verstärkt in die Veranstaltungen der betroffenen Ortsteile.

Die nächste Informationsveranstaltung der BI ist am 12. Dezember um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum Wilhelmshorst.

aus der MAZ: „Anwalt: Deponie nicht genehmigungsfähig“

„Die Gemeinde Michendorf geht gut gerüstet ins Tauziehen um die geplante Großdeponie auf dem Gelände der Fresdorfer Heide. Für die Kommune hat eine Berliner Anwaltskanzlei ein 28-seitiges Papier erarbeitet, das nun als Stellungnahme der Kommune ans Landesumweltamt geschickt wird. Tenor: Dem Vorhaben stehen unüberwindbare Hindernisse entgegen. “

So titelte die MAZ am 30.11.2016 ihren Bericht über die Abstimmung in der letzten Gemeindevertretersitzung (am 28.11.2016). Dort wurde die ablehnende Stellungnahme der Gemeinde Michendorf gegen die Deponieplanung der BZR in einem einstimmige Votum der Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter bestätigt.

Erarbeitet wurde die Stellungnahme von dem renommierten Rechtsanwaltsbüro Geulen&Klinger im Auftrag der Gemeinde und nun beim Landesumweltamt im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens eingereicht.

Damit kann die BZR nun nicht mehr ignorieren, dass ihre Deponieplanung in der Fresdorfer Heide nicht nur am falschen Standort stattfindet, sondern auch unerwünscht ist.

 

Genehmigungsverfahren eröffnet

Die heiße Phase im Kampf gegen die Deponie beginnt

Mit der Beteiligung der „Träger öffentlicher Belange“ (TÖB) – das sind die Gemeinden anerkannte Verbände, Forst und weitere Behörden – hat das Landesumweltamt das Genehmigungsverfahren (genauer gesagt: Planfeststellungsverfahren) eröffnet.Die Pläne vermitteln anschaulich die geplanten Veränderungen im beliebten Naturgebiet, welches eigentlich als Geheimtipp für die Pilze-Sucher gilt.

Während die Behörden bereits jetzt ihre verbindliche Stellungnahme bis zum 9. Dezember 2016 abgeben müssen, ob die Fresdorfer Heide ein geeigneter Standort für eine Deponie der Klasse 1 ist, werden die Bürgerinnen und Bürger erst in einer späteren Phase beteiligt.

Wer sich aber jetzt schon einmal ein Bild über die Planungen der BZR im Detail machen möchte, kann die Informationen über den umfangreichen Antrag der BZR über uns erhalten.

Hier zum Einlesen der Erläuterungsbericht für Planfestellung der BZR.